Rick Estrin & The Nightcats: GROOVIN’ IN GREASELAND


ALCD 4977

<p style&equals;"text-align&colon; justify&semi;">Das neue Album &&num;8222&semi;Groovin&&num;8216&semi; in the Greaseland&&num;8220&semi; gehört auf Grund der Einzigartigkeit von Rick Estrin&comma; aber vom Gesamtkonzept des Album&comma; zu den interessantesten Neuerscheinungen im August&period; Das Veröffentlichungsdatum ist auf 18&period; August 2017 festgelegt und die Fangemeinde kann da wirklich gespannt sein&period; Bei kaum einen anderen Sänger und Bluesperformer steht die Stimme so im Vordergrund wie bei Rick Estrin&period; Was kann man von einem Typen erwarten&comma; der den Lifestyle einiger afroamerikanischer Vorbilder so lebt wie er&period; Seine Lehrmeister waren der Soulsänger Rodger Collin und der Harper Jerry Portnoy&period; Das Messer sitzt locker und in der Stimme klingt Lebensironie&period; Das Album kommt mit 13 Songs&comma; wobei 11 Songs von ihm und dem Mitmusiker und Gitarristen Kid Anderson stammen&period;<&sol;p>&NewLine;<p style&equals;"text-align&colon; justify&semi;">Rick Estrin hat die untypischste und gleichzeitig prägnanteste Stimme der anglo-amerikanischen Blues- und R&amp&semi;B-Musiker&period; Verbunden mit seinem Harpstil&comma; geprägt durch Kollegen wie Little Walter oder den o&period;g&period; Jerry Portnoy&comma; finden wir hier einen genialen Mix&period; Gleich das erste Stück &&num;8222&semi;The Blues ain&&num;8217&semi;t going nowhere&&num;8220&semi; unterlegt diese magische Kombination&period; Wenn man dem Album zuhört und sich die optische Erscheinung von Rick Estrin vor Augen führt&comma; hört man viel Augenzwinkern in den Songs&period; Irgendwie scheint sich Rick Estrin selbst nicht ganz so ernst zu nehmen&period; Rick Estrin bedient sich aller Stilelemente der amerikanischen R&amp&semi;R- Soul- und Bluesmusik und verbindet sie mit Themen der Neuzeit wie z&period;B&period; der sozialen Netzwerke&period; In &&num;8222&semi;Dissed again&&num;8220&semi; beschreibt er seinen Kampf nach sozialer Anerkennung&period; Aber seine &&num;8222&semi;sogenannten&&num;8220&semi; Freunde<em> dissen<&sol;em> ihn regelmäßig&period; Der Song könnte übrigens musikalisch auch aus einem Musical&nbsp&semi; wie &&num;8222&semi;Grease&&num;8220&semi; stammen&period; Auch &&num;8222&semi;MWAH&excl;&&num;8220&semi; klingt eher wie eine Filmmusik der Chewing Gum Filme aus den 60ern&period; Wer sich mit der amerikanischen Sprache auseinandersetzt&comma; lernt schnell dass es sich bei MWAH mehr um die Umschreibung mit Lautsprache einen Kusses handelt&period; Ein astreiner Chicagoblues ist &&num;8222&semi;I aint&&num;8217&semi;t all that&&num;8220&semi;&period; Fettes Gitarrenriff&comma; Harp mit Hall und messerscharfer Bluesrhythmus als Rechtfertigung&comma; was Rick Estrin wohl im Leben <em>nicht<&sol;em> angestellt hat&period;<&sol;p>&NewLine;<p style&equals;"text-align&colon; justify&semi;">Jeder der 13 Songs ist eine augenzwingerte Persiflage aus Lebenssituationen eines fiktiven halbseidenen Bluessängers&period; &&num;8222&semi;Another Lonesome Day&&num;8220&semi;&colon; Mein Gott &&num;8211&semi; schaut mich doch an&period; Ich bin soooo einsam und wenn ich lache&comma; dann nur über mich und wenn ich weine&comma; weil es wieder so ein einsamer Tag ist&period; So reiht sich ein R&amp&semi;B Song an den Anderen mit den Stilelementen der 50er und 60er Jahre&colon; Tremolierte Gitarren &comma; Raumhall und die warme Harp von Rick Estrin&period; Bei &&num;8222&semi;Cool Slaw&&num;8220&semi; bringt Multitalent Lorenzo Farrell eine warme Orgel zum teilweise sehr scharfen Sound der Gitarre&period; Das Instrumental geizt nicht mit Solos über ein einfaches Riff&period; In &&num;8222&semi;Hot in here&&num;8220&semi; steckt Swing&comma; Boogie und Blues&period; Klar&comma; es geht wahrscheinlich um Ricks Lieblingsbeschäftigung&colon; Partymachen&period; Aber der Blues macht nicht nur Party&comma; vor allem wenn das Geld knapp wird&period; Dann heißt es &&num;8222&semi;Living hand to mouth&&num;8220&semi;&period; Eine Titel&comma; der übrigens schon unter Little Charlie and the Nighcats erschien&comma; also die Vorgängerformation der aktuellen Rick Estrin and the Nightcats&period;<&sol;p>&NewLine;<p style&equals;"text-align&colon; justify&semi;">Insgesamt ist &&num;8222&semi;Grooving&&num;8216&semi; in Greaseland&&num;8220&semi; ein wunderbarer Ausflug in die Musik der späten 50er und frühen 60er Jahre&period; Rick Estrins Stimme und Harpspiel kombiniert mit dem Sound von Kid Anderson&period; Alex Pettersen und Lorenzo Farrell ergibt ein tolles Album&comma; das Harper und R&amp&semi;B Fans gleichermaßen erfreuen wird&period;<&sol;p>&NewLine;<p style&equals;"text-align&colon; justify&semi;">Dass Rick Estrin trotz seinen schrägen Aussehenes ein durchaus zugänger Mensch ist&comma; beweist er hier&colon;<&sol;p>&NewLine;<p><iframe src&equals;"&sol;&sol;www&period;youtube&period;com&sol;embed&sol;eJw7-wVBtEA" width&equals;"560" height&equals;"314" allowfullscreen&equals;"allowfullscreen"><&sol;iframe><&sol;p>&NewLine;<p>Das Album erscheint bei Alligator Records und wird am 18&period;8&period;17 veröffentlicht&period;<&sol;p>&NewLine;<p>Wer Rick Estrin and the Nightcats live in Europe hören und sehen will&comma; hat dazu ab 19&period;10&period;17 in Skandinavien und am 24&period;&sol;25&period;11&period;17 in der Schweiz Gelegenheit&period; Mehr Informationen hier&colon;<&sol;p>&NewLine;<p><a href&equals;"http&colon;&sol;&sol;rickestrin&period;com&sol;calendar&sol;" target&equals;"&lowbar;blank" rel&equals;"noopener">http&colon;&sol;&sol;rickestrin&period;com&sol;calendar&sol;<&sol;a><&sol;p>&NewLine;

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