Spitzt die Ohren, dehnt das Tanzbein und sagt es weiter: 2015 findet das SORF am 19. und 20. Juni auf dem Gelände der ehemaligen Ami-Kaserne in Mietraching bei Bad Aibling statt.

Neben einer Open-Air-Stage vor der großen Fliegerhalle, auf der sich regionale Acts und Newcomer tummeln, gibt es auch wieder eine spektakuläre Hauptbühne in der Halle. Die Bands 2015 können unterschiedlicher nicht sein. Mit WANDA und KOMMANDO ELEFANT ist Österreich prominent vertreten. SCHAFE & WÖLFE glänzen mit Rap und SICA aus Italien laden zum Tanzen ein. IVAN IVANOVICH & THE KREML KRAUTS bringen den SORF’lern die Balkan Beats näher. Schließlich wird es Samstag Nacht nochmal elektronisch mit MEGA! MEGA!. Eines der besten Line-Ups der letzten Jahre – wie wir finden!

2015 trumpft das SORF mit einem Kindernachmittag auf. Am Samstag den 20. Juni gibt es neben toller Musik und unserem Bazar auch ein großes Areal für Kinder. Die Kleinen erwartet eine Hüpfburg, spannendes Torwandschießen, ein großer Fußballkäfig und viele Überraschungen. Zudem findet am Samstag auch der „STAND UP 2015 – Stell dich gegen Armut“ auf dem SORF Gelände statt.

http://www.sorf.de

In der vorletzten Fokusausgabe: Manuel Kant:

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„Manual Kant – vier fröhliche Taugenichtse aus der niederbayerischen Provinz,die in den begrenzten Weiten der deutschsprachigen Musiklandschaft ein kleines, aber feines Plätzchen für sich allein gefunden haben, an dem sie
nicht gestört werden von asexuellen, schlechtgelaunten Kastenbrillenträgern, sentimentalischen Cordhosenträgern, und Bachelorstudentenparties bespaßenden Lederjackenträgern. Dort haben sie ihre Verstärker um ein Lagerfeuer
aufgebaut, um Gitarrenmusik zwischen mittellaut und sehr laut zu spielen und zu singen: vom Provinzhoodhustle, von drogeninduzierter Sektempfangsparanoia, von Tötung auf Verlangen durch romantisch verzierte Massenvernichtungswaffen, schönen Mädchen in unschönem Ambiente und blassendünnen Mädchen mit Klappmessern und Picaldi-Jacken.“
Thees Uhlmann in der Zündfunk-Sendung „Montagsdemo“ über den Song „Sextags“ von Manual Kant:
„Mein Nachbar schlägt seine Frau, ihre Kinder malen ‚Sextags? an die Stromkästen der Stadt“ – das ist der beste Rocklyrik-Satz der letzten 5-7 Jahre, weil der Satz in seiner Simplizität so vielschichtig ist.
Broken Window Theory, zerrüttete Familienverhältnisse, Eltern-Kinder-Konflikt, Kleinkriminalität – in diesem Satz stecken so viele Facetten des Kleinstadtlebens, dass es einfach so wahnsinnig fett ist, dass irgendjemand auf diese Idee gekommen ist. Allein schon wegen dieser einen Zeile katapultiert sich diese Band Manual Kant auf 8 Punkte hoch.“

http://manualkant.de/site/

Und Schafe & Wölfe:

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Schafe. Wölfe. Nachts. Elektro. Punk. Pop. Rap. Alles. Nichts.

Schafe & Wölfe wollen nicht bewertet werden, aber die Menschen mitnehmen, auf eine Reise durch die Nacht. Ihr konzeptionelles Album soll antreiben, Bilder und Kopf-Kino erzeugen, um einen im richtigen Moment loszulassen und sich der eigenen Interpretation zu übergeben.

“Nachts.” ist der Soundtrack zu versoffenen, verstrahlten, selbstmitleidigen Party-Streifzügen und bringt, trotz tiefsinniger Texte, Füße zum stampfen und selbst feiste Körper in Bewegung. Es geht um die ewige Suche nach der Liebe, nach Spaß und darum sich selbst fremd zu sein. Jeder nur ein Spieler im Ego-Shooter “Leben” und alle verbunden durch das ewige Streben nach dem Highscore. Von Sekunde 1 zieht einen die Musik mit auf eben einen dieser Streifzüge, auf Partys, an Bars, zwischen Großstadt-Romantik und Selbstmitleid, und lädt ein zu einen Spaziergang auf den Synapsen des Protagonisten.

Schafe & Wölfe. Das Duo aus dem westfälischen Ödland will nichts verändern, nichts revolutionieren – Sie wollen einfach nur Songs machen, die wie Filme sind: Spannungsgeladen, emotional, real und übertrieben. Keine Club-Mucke, aber tanzbar. Kein Indie, aber individuell. Kein Rap, aber Beats.

 

http://www.schafe-woelfe.de/

Dann noch SICA, Souljam und Tula Troubles:

SICA:

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SICA ist eine Dance-Entertainment Band, eine Mischung aus Postpunk und Dance Musik, Gitarren und Beat, ironischer Lieder und “kopfschlagender” Bassdrum.
[Sziget & Home Sound Fest]

“[…] ein Cocktail aus echt ’90eren noisy Electrorock, eine wilde Electroparty ohne Hemmung.” [OutSiders.Lorenzo Gianetti]

SaiphawebRadio sagt, sie haben “Nebenwirkungen wie der Anstieg von Serotonin, die Sehnsucht nach Tanzen und der unwiderstehliche Drang das Tempo mit jeden Körperteilen zu halten.”

 

SOULJAM:

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Souljam – Das ist eine Liveband und ein Typ der dazu rappt. Bass (MC Wolf), Gitarre (DJ Mike 5000), Schlagzeug (B-Boy Mace) bilden das Fundament und der chilenische Frontmann George 33 bringt seine Botschaften auf deutsch und spanisch an den Mann (und natürlich auch Frau). Was ursprünglich mit dem Konzept „Rap meets Rock“ begann, entwickelte sich schnell zu einem wahren Stileklektizismus; „Rap meets Funk“, „Rap meets Pop“, „Rap meets Jazz“, usw. Diese innovative Mischung sorgt für anspruchsvolle und mitreißende Klangerlebnisse. So konnte sich die Band in der Szene einen Namen machen, eine treue Fanschar erspielen und ist ständig dabei neue Wege zu bestreiten. Nicht zuletzt durch eine aktive Einbindung des Publikums und spontaner, hiphop-typischer Freestylesessions weiß die Band live zu überzeugen.

https://www.facebook.com/souljamlive

Und noch Tula Troubles:

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Wer sind Tula Troubles?
Die international gemischte Truppe aus München vereint unterschiedlichste Musikrichtungen zu Ihrem individuellen Stil, “Chanson-Ska”.
Auf der Bühne brennt Tula Troubles ein Feuerwerk der guten Laune ab, egal ob sie über Revolutionen, orientalische Hochzeiten oder über die Blondinen im Schwimmbad singen.
Neben Skanken und Jumpen bietet sich bei einem Konzert der Band auch die Gelegenheit zum Bauchtanzen, zum Headbangen oder gar zu einem Walzer. Die packende Weltreise durch die Musik lässt keinen Fuß stillstehen.
Tula Troubles steht für Universalität, Humanismus und Gerechtigkeit in einer Welt, die leider absurd und voller Gewalt ist. Aus dieser Motivation heraus ist auch der Name “Tula Troubles” entstanden. Jean de la Fontaine gab dazu die Inspiration mit seiner Fabel “Der Wolf und das Lamm”, in der er beschreibt, wie der Stärkere immer Recht bekommt, selbst wenn der Schwächere die besseren Argumente vorbringt. In dieser Fabel treffen der Wolf und das Lamm an einem Fluss aufeinander. Der Wolf wirft dem Lamm vor, dass es sein Wasser trübe. Das Lamm argumentiert mit Vernunft, dass es sich flussabwärts von der Stelle des Wolfes befinde und somit sein Wasser überhaupt nicht trüben könne. Der Wolf antwortet nur “Du trübst es!” (französisch: “Tu la troubles”) und frisst das Lamm…
Diese Fabel erinnert an viele Kriege, die nach diesem Muster entstanden sind und an viele Diskussionen mit Fanatikern jeder Art, die Ihre Meinung als die einzige absolute Wahrheit definieren, egal wie viele Argumente dagegen sprechen.
“Unsere Musik ist ein Versuch, unsere provisorischen Ideen und unsere aktuelle Sicht der Sachen darzustellen… Jede Idee ist gut, solange sie nt versucht kollektiv zu werden.”

http://www.tulatroubles.org


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