Eliza Neals: 10.000 Feet Below


Aus Detroit kommen nicht nur großartige Blues- und Soulmusiker es kommen auch Musiker wie die mehrfach mit Detroit Blues Awards ausgezeichnete Blues-Rock Musikerin Eliza Neals.

Eliza lief mir das erste Mal über den Weg als sie 2015 ihr Album Breaking and Entering vorlegte, das seinerzeit in Deutschland von einem <Joe> rezensiert und gefeiert wurde.

Da war es an der Zeit einen Nachfolger zu präsentieren, der jetzt mit 10.000 feet below ab 17. diesen Monats erworben werden kann – auf Elizas Homepage wird die CD bereits für $20,00 angeboten.

Dafür erhält man ein Album auf dem der auch in Europa nicht unbekannte Gitarrist Howard Glazer zu hören ist. Glazer wurde hauptsächlich durch die Zusammenarbeit mit Detroits hervorragendem Harpspieler Harmonica Shah bekannt mit dem er mehrere CDs einspielte.

Dem CD-Cover ist zu entnehmen, daß Glazer auch auf der vorliegenden CD als einziger von 3 genannten Gitarristen bei allen zehn Songs spielt. Der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, daß der zweite Gitarrist (1 Song) Paul Nelson zu Johnny Winters Band gehörte und 2015 einen Grammy erhielt, Der dritte Gitarrist Billy Davis (1 Song) hat bereits für Jimi Hendrix gespielt. Ähnlich ist das weitere Line-Up beschrieben, 2 Drummer plus 1 Techniker, 4 Bassisten darunter Lenny Bradford (Joe Louis Walker) und offenbar noch 4 Studio Techniker.

Wir erfahren immerhin, daß Eliza Neals als Produzentin und Sängerin tätig war, das Piano, die Hammond B3, die Fender Rhodes und das Tambourine spielte.

Als Anspieltipp wird der titelgebende Song 10.000 Feet Below genannt.

Eliza Neals dominiert die Musik mit ihrer Liebe zum Vibrato – das dem Sound eine durchgängige Note gibt.

Der Anspieltipp schlägt die Brücke zum Coverphoto. Eliza steigt in der Pose einer griechischen Göttin im blauen (?) Kleid durch einen Gullischacht auf Straßenniveau in die Tiefen des detroiter Orkus hinab – das Kleid würde wohl nach dem Wiederaufstieg deutliche Spuren des Ausflugs aufweisen. In Siegespose hält sie etwas in ihrer Hand was ich wohl als Fackeln einordnen würde.

Wie auch immer, Eliza Neals ist es gelungen innerhalb recht kurzer Zeit ein bemerkenswertes Blues Rock Album vorzulegen, das sich hinter Breaking and Entering wahrlich nicht verstecken muß. Elizas Fans werden ihr 10.000 Feet Below bei den Konzerten begeistert abkaufen!

(BK)


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